Der Süden – Entspannung pur

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Ab in den Süden. Nach den erlebnisreichen Tagen in Bangkok geht es weiter nach Ao Nang bei Krabi an der Westküste im Süden Thailands. Von hieraus erreicht man die schönsten und bekanntesten Strände und Inseln schnell mit dem Boot. Ich freue mich, nach den vielen gelaufenen Kilometern und vielen unterschiedlichen Eindrücken etwas Strandleben zu genießen.

Ao Nang erscheint auf den ersten Blick ziemlich touristisch. Entlang der Hauptstraße und entlang des Strandes reihen sich unzählige Shops mit Kleidern und Krimskram. Alle verkaufen ungefähr das Gleiche, es ist mir immernoch ein Rätsel, wie man mit solchen Shops überleben kann. Doch schon nach einigen Tagen finde ich auf der anderen Seite wunderschöne gemütliche Restaurants direkt am Strand, einfache Tische mit  stilvoller Beleuchtung in den Mangrovenbäumen. Bars aus Bambusholz laden auf einen Cocktail ein und von den schrägen Palmen, die bis fast ans Wasser reichen, hängen Holzschaukeln aus naturbelassenen Brettern und einfachen, stabilen Seilen herunter. Die Füße wühlen im Sand und bei warmen 28 ° genieße ich gegrillten Fisch und traditionelles Massaman Curry. Einfach traumhaft!

Mit dem hölzernen Longtail-Boot knattere ich zu Inseln mit den schönsten Buchten, die es hier zahlreich gibt. Türkisblaues Wasser, weißer Sand und Palmen, ich könnte nicht sagen, welche Insel die schönste war. Beim Schnorcheln begenen mir außer gelb-schwarz gestreiften, grün-blau schimmernden kleinen und großen Fischen, eine lila-schwarz gestreifte Seeschlange. Nur etwa 1,5m unterhalb von mir schwimmt sie um eine Koralle. Ich finde das natürlich sehr interessant und schwimme noch ein wenig näher heran, hinuntertauchen traue ich mich dann aber doch nicht. Gut so!  Später erzähle ich meinem Bootsführer davon und er reißt die Augen auf. „Die ist ziemlich giftig, schwimm nicht zu nah heran!“ Mir läuft es kalt den Rücken hinutern, schon wieder – irgendwie habe ich es mit den Schlangen auf meiner Reise…

Ich ziehe weiter an die Ostküste Thailands auf die Insel Koh Phangan, gleich neben der weitaus bekannteren Insel Koh Samui. Innerhalb weniger Tage veliebe ich mich in die entspannte Atmosphäre und Lebenshaltung der Menschen auf der Insel. Abseits der kleinen Orte entlang des Strandes überzieht die hügelige Insel dichter Regenwald. Die Strände sind hier noch ein bisschen ursprünglicher und oft menschenleer. Wer unabhängig sein möchte, kann leider nicht auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Jeder leiht sich einen Scooter aus – ob er fahren kann oder nicht. Das erklärt auch die vielen Verbände, Pflaster und Narben, die etliche Touristen zieren. Trotz ordentlichem Respekt, leihe ich mir eben auch einen Motorroller aus und tuckere in Sonnenschein und Regen von Ost nach West und von Nord nach Süd. Die Insel ist schnell abgefahren, viele Straßen gibt es hier sowieso nicht. Auch das macht die Insel so gemütlich. Ich finde in Sirthanu ein Bungalow auf Stelzen mit Veranda und Hängematte. Die Aussicht könnte kaum besser sein: weißer Sand und türkisblaues Meer direkt vor meiner Nase. So habe ich mir das gewünscht! Um mich herum finden sich etliche Yoga-Studios und die Touristen laufen mit gebatikten Backpackerhosen und fliegenden Kleidern herum. Alles ungemein spirituell, überraschend und unglaublich relaxed.

So plätschert mein Leben seit fast einem Monat völlig entspannt dahin, neben schwimmen, am Strand liegen und in der Hängematte chillen, besteht das Rahmenprogramm aus Dschungel-Party, Strand-Party, Jam-Sessions, leckerem Thai-Food, Straßenmärkten usw. Über andere Reisende erfahre ich von einem Kurs in Chakra-Balancing. Hört sich spannend an. Und so lerne ich Nipa kennen.

 

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